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Kontakt

Schumpeter School Stiftung
c/o BU Wuppertal
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Gaußstr. 20
D-42119 Wuppertal

Raum M. 11.03

Telefon: ++49(0) 202 / 439-55 15
Telefax: ++49(0) 202 / 439-23 19

E-Mail: stiftung{at}wiwi.uni-wuppertal.de

www.schumpeter-school-stiftung.de

Aktuelles

  • Neues Buch betrachtet Friedrich Engels in einem anderen Licht
    Illner/Frambach/Koubek(Hrsg.): Friedrich Engels. Das rot-schwarze Chamäleon. [mehr]
  • Einladung zum Online-Planspiel-Wettbewerb
    Nutzen Sie Ihre Chance und nehmen Sie, mit Hilfe der Stiftung, teil. [mehr]
  • ABSAGE der Tagung anlässlich des 200. Geburtstages von Friedrich Engels!
    Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und den damit verbundenen Regelungen für Veranstaltungen,... [mehr]
  • "Technik - Arbeit - Kapital"
    Tagung anlässlich des 200. Geburtstags von Friedrich Engels [mehr]
  • SAP-Geschäftsführer Dr. Daniel Holz hält Gastvortrag an der Schumpeter School
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Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Cantner vom 23.05.2017

v.l.n.r.: Prof. Dr. Tobias Langner, Prof. Dr. Norbert Koubek, Prof. Dr. Dirk Temme, Prof. Dr. Uwe Cantner (Friedrich Schiller Universität Jena), Prof. Dr. Hans Frambach, Prof. Dr. Falko Jüßen, Prof. Dr. Nils Crasselt, Prof. Dr. Kerstin Schneider, Prof. Dr. Werner Bönte, Prof. Dr. Michael Fallgatter

Am 23.05.2017 referierte im Rahmen der Vortragsreihe „Schumpeter: Leben-Werk-Wirkung“ Prof. Dr. Uwe Cantner von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der University of Southern Denmark, Odense zum Thema „Aus dem Gleichgewicht – Der Schumpeter’sche Unternehmer als Schöpfer von Neuem“, der damit als Leitfigur im Mittelpunkt der Ausführungen stand.

In einem ersten Schritt ging es, ausgehend von einem sich in einem Gleichgewicht befindlichen Konkurrenzmarkt, um das Auftreten eines Unternehmers mit einer Innovation, die eine effizientere Produktionsweise eines Gutes bzw. einer Dienstleistung ermöglicht. Im nächsten Schritt wurde das Gut erfolgreich über Preissenkungen im Markt platziert, was zu Zusatzgewinnen im anbietenden Unternehmen führte, die, reinvestiert, weitere Gewinne und eine Ausweitung des Marktanteils nach sich zogen. Am Ende des Prozesses waren die Wettbewerber vom Markt verdrängt, ein Angebotsmonopol entstanden. Im Anschluss wurde argumentiert, wie ökonomische Anreize unter besonderer Berücksichtigung des Prozesses der schöpferischen Zerstörung strukturverändernd wirken, Marktformen verändern und Anpassungsprozesse auslösen können.

In der Diskussion wurden einige der modellhaften und meist mathematisch formulierten Schlussfolgerungen hinsichtlich ihrer Voraussetzungen und Grenzen angesprochen sowie Bezüge zu komplexeren Ablaufschemata hergestellt.